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Photovoltaik

Photovoltaik: Was der Elektriker beim Anschluss übernimmt

Monteure befestigen Solarmodule auf einem Dach

Die Module aufs Dach zu bringen ist nur ein Teil. Damit der Solarstrom im Haus ankommt und ins Netz darf, braucht es den Elektriker – vom Wechselrichter bis zum Zählerschrank.

1. Anmeldung beim Netzbetreiber

Bevor eine PV-Anlage ans Netz geht, wird sie beim Netzbetreiber angemeldet. Das macht der eingetragene Elektrobetrieb. Der Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber baut anschließend einen passenden Zähler ein, der Bezug und Einspeisung getrennt misst.

2. Der Zählerschrank

Gerade in älteren Häusern ist der Zählerschrank oft der Knackpunkt: Ältere Anlagen entsprechen häufig nicht mehr den aktuellen Technischen Anschlussbedingungen (TAB) oder haben keinen Platz für zusätzliche Schutzgeräte. Dann wird der Zählerschrank erneuert – das prüfen wir vorab und nehmen es ins Angebot auf.

3. Speicher: ja oder nein?

Ein Batteriespeicher erhöht den Anteil des Solarstroms, den Sie selbst nutzen – zum Beispiel abends. Ob er sich lohnt, hängt von Verbrauch, Anlagengröße und Tagesablauf ab. Speicher lassen sich auch später nachrüsten.

4. Marktstammdatenregister

Jede PV-Anlage – auch ein Steckersolargerät („Balkonkraftwerk“) – muss innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden. Diese Pflicht liegt beim Betreiber, wir helfen gern dabei.

Balkonkraftwerk

Steckersolargeräte bis 800 W Wechselrichterleistung sind vereinfacht: Sie brauchen keine Anmeldung beim Netzbetreiber, nur den Eintrag im Marktstammdatenregister. Wir prüfen auf Wunsch, ob Ihre Steckdose und der Stromkreis dafür geeignet sind.

Stand: Oktober 2026. Einspeiseregeln und Vergütung ändern sich regelmäßig – wir sagen Ihnen bei der Beratung, was aktuell gilt.

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